Erlebnisprinzipien

Die R+V-Erlebnisprinzipien dienen als gemeinsamer Bezugspunkt, wie die Marke erlebt werden soll. Basierend auf den Bedürfnissen von Kunden, Partnern und Mitarbeitenden beschreiben sie das Zielbild, das an allen Kontaktpunkten spürbar werden soll.

 

Die Erlebnisprinzipien sind ein ganzheitlicher Ansatz, der die Blickwinkel von Marke und Nutzern zusammenführt. Sie fungieren als einheitlicher Bezugspunkt für ein kohärentes Erlebnis entlang aller Kontaktpunkte: im Großen und im Kleinen, analog und digital.

Fokussiert euch auf das Wesentliche
Gestaltet alle Interaktionen einfach und intuitiv. Reibungslose Abläufe entlasten mich und helfen mir, mein Ziel zu erreichen. Seid unkompliziert, aber präzise.
intuitiv, entlastend und befähigend

Was heißt das konkret?

  • Sich immer wieder fragen, was aus Kundensicht wirklich relevant ist
  • Priorisierung in der Informationsvermittlung (Informationsarchitektur)
  • Klares, raumgebendes Design
  • Intuitive, „Best-Practice“-Abläufe in die Nutzerführung integrieren

Was bedeutet das nicht?

  • Überfrachtung jeglicher Art
  • Gimmicks (z. B. Funktionen um der Funktionen willen)
Seid eine verlässliche Konstante
Beständigkeit gibt mir ein sicheres Gefühl. Seid da, wenn ich Euch brauche und begleitet mich als treuer Partner. Lasst mich spüren, dass Ihr mich kennt und versteht.
zugänglich, beständig und empathisch

Was heißt das konkret?

  • Wiedererkennbarkeit durch den konsistenten Einsatz prägnanter Markenelemente
  • Online jederzeit Kontaktmöglichkeiten anbieten und auf Dialog und Feedbackoptionen achten
  • Regelmäßige Angaben zu Vorgängen und Prozessen bieten
  • Persönlichen Ansprechpartner für Kunden sichtbar machen

Was bedeutet das nicht?

  • „Versicherungssprache“ sprechen
  • Positionierung von Elementen zu häufig ändern
Vermittelt Momente der Gemeinschaft
Faires, sinnvolles und verantwortliches Handeln zeichnen Euch aus. Zeigt mir, dass man gemeinsam mehr erreichen kann und ich als Teil dieser Gemeinschaft stärker bin.
offen, persönlich und im Sinne der Gemeinschaft

Was heißt das konkret?

  • Grundsatz und Haltung des Genossenschaftlichen lebensnah kommunizieren (z. B. unter Bezug auf regional relevante Informationen)
  • Den Menschen in den Vordergrund stellen (z. B. echte Kunden/Mitglieder als Testimonials, Integration und Förderung von Sharing & Communities)
  • Raum für Individualisierung geben
  • Die Accessibility-Standards Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit berücksichtigen.

Was bedeutet das nicht?

  • Kunden die internen Organisationsstrukturen spüren lassen
  • Belehrend und allwissend sprechen
Erkennt heute schon, was ich morgen brauche
Denkt mit und denkt weiter. Findet mit Eurem Wissen und Eurer Erfahrung Ideen für mich und meine Bedürfnisse. Eröffnet mir passende Möglichkeiten zur richtigen Zeit und übertrefft meine Erwartungen.
vorausschauend, begeisternd und dezent

Was heißt das konkret?

  • Anpassbares Design, das Zukunftsanforderungen gerecht wird
  • Personalisierter und kontextbasierter Content für Nutzer
  • Regelmäßig neue Chancen durch Entwicklungen und Trends evaluieren und nutzen
  • Experimentierfreude im Kleinen

Was bedeutet das nicht?

  • Entwicklung für Mobile nachgelagert angehen
  • Eine passive Haltung einnehmen

Die Vorteile von Erlebnisprinzipien

 

Klarheit schaffen

  • Übergeordneter, einheitlicher Ausgangspunkt
  • Gemeinsames Verständnis und Zielbild

Kooperation stärken

  • Intern zwischen Fachabteilungen, Projektteams, Produktverantwortlichen, Gestaltern, etc.
  • Extern mit Partnern, Agenturen und Dienstleistern

Erlebnisqualität steigern

  • R+V-Typik kann überall erlebbar werden
  • Kein Bruch zwischen physischen und digitalen Kontaktpunkten
  • Einheitliches, kohärentes Markenerlebnis für Nutzer und Kunden

Zukunftssicherheit gewährleisten

  • Neue Technologien und Kontaktpunkte leicht integrieren
  • Flexibel anpassbar/erweiterbar auf Basis neuer Entwicklungen