Bewegtbild

Filme veranschaulichen unterschiedlichste Inhalte auf unterhaltsame Art und Weise: redaktionelle Themen, Erklärvideos zu Prozessen und Produkten, Imagefilme zu verschiedenen Engagements usw.

 

Die Bandbreite der gezeigten Inhalte ist groß. Um dabei einen einheitlichen Look zu gewährleisten, gibt es individualisierbare Templates für Intros, Outros und Bauchbinden sowie eine Cornerlogo-Vorlage für die gängigen Video-Seitenverhältnisse.

Grundlagen

Die steigende Anzahl an Touchpoints, die Bewegtbild unterstützen, fordert maximale Flexibilität und zugleich Konsistenz bei der Konzeption und Umsetzung von Filmen.

Für eine optimale Abbildung unserer Inhalte in allen Kanälen, die 16:9-Filme abspielen (Fernsehen, Social Media, online Videodienste usw.), sind zwei Elemente zu beachten: der Raster und die Action Safe Zone.

  1. 28x28-Raster: Der erweiterte Raster sorgt für Flexibilität bei der Gestaltung und für ein einheitliches Look and Feel. Die Platzierung und Größe von Elementen wie Logos, Farbflächen oder Texten sollten sich, wenn möglich, am Raster ausrichten.
  2. Action Safe Zone (ASZ): In audiovisuellen Medien empfiehlt sich die Verwendung der sogenannten „Action Safe Zone“. Diese Schutzzone beträgt in der Breite und Höhe 90 % des Bildformates. Alle relevanten Inhalte – sowohl Footage als auch grafische Elemente – sollten innerhalb dieses Bereiches platziert werden.

Bildschirme für OoH-Werbung und Digital Signage sind schon längst etablierte Kanäle für das Abspielen von Filmen im vertikalen Format. Mit der Verbreitung von Smartphones und Social Media sind diese Formate noch relevanter für die Kommunikation geworden.

Diese neuen Formate haben andere Anforderungen als klassische Videoformate: in Social Media müssen nämlich die UI-Elemente aus der Oberfläche der jeweiligen App für die Definition der Schutzzone und Platzierung der Layoutelemente berücksichtigt werden.

 

  1. 28x28-Raster: Der erweiterte Raster sorgt für Flexibilität bei der Gestaltung und für ein einheitliches Look and Feel. Die Platzierung und Größe von Elementen wie Logos, Farbflächen oder Texten sollten sich, wenn möglich, am Raster ausrichten.
  2. Action Safe Zone (ASZ): Die Schutzzone berücksichtigt die Platzierung der UI-Elemente aus den gängigen Social Media-Kanälen. Alle relevanten Inhalte sollten innerhalb dieses Bereiches platziert werden.
  3. App-/UI-Bereich: In diesen beiden Flächen am oberen und unteren Formatrand befinden sich Elemente aus der Oberfläche von Social Media-Apps. Um Überlappungen zu vermeiden, werden keine relevanten Inhalte in diesem Bereich platziert.
  4. Logo-ASZ: Sollte die Darstellung unseres Logos notwendig sein, wird es innerhalb dieser Schutzzone eingesetzt. Die Logo-ASZ entspricht 1X umlaufend.

Quadratische Videoformate sind gängige Formate für Social Media.

Diese neuen Formate haben andere Anforderungen als klassische Videoformate: in Social Media müssen nämlich die UI-Elemente aus der Oberfläche der jeweiligen App für die Definition der Schutzzone und Platzierung der Layoutelemente berücksichtigt werden.

  1. 28x28-Raster: Der erweiterte Raster sorgt für Flexibilität bei der Gestaltung und für ein einheitliches Look and Feel. Die Platzierung und Größe von Elementen wie Logos, Farbflächen oder Texten sollten sich, wenn möglich, am Raster ausrichten.
  2. Action Safe Zone (ASZ): Die Schutzzone entspricht bei quadratischen Formaten oben und unten 1,5 X sowie links und rechts 1 X. Alle relevanten Inhalte sollten innerhalb dieses Bereiches platziert werden.

Kanalspezifische Safe Zones

Für Werbemaßnahmen auf unterschiedlichen Kanälen wie z. B. Youtube gelten ggf. besondere Safe Zones und weitere spezielle Vorgaben.

Individuelle Safe Zones und Besonderheiten sollten immer mit dem jeweiligen Ansprechpartner geklärt und auf Aktualität geprüft werden.

Intro

Die Introsequenz kennzeichnet die R+V als Absender unserer Filme und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, das Thema oder die Inhalte eines Videos zu präsentieren. Sie eignet sich als Einstieg für Erklärvideos oder redaktionelle Themen.

Aufbau und Varianten

Das Intro hat einen einfachen Aufbau. So können Botschaften klar und unkompliziert vermittelt werden:

  1. Als Erstes erscheint das R+V-Logo auf einer dunkelblauen Fläche, das uns als Absender der Kommunikation identifiziert.
  2. Anschließend wird der Titel des Films angezeigt. Der Titel sollte klar und verständlich gehalten sein. Er wird in Marselis Bold gesetzt und kann ein- oder zweizeilig sein. Im Hintergrund ist eine halbtransparente weiße Fläche auf dem Footage. Dieser Effekt sorgt für Dynamik und gibt zugleich einen Vorgeschmack auf den Inhalt des Films.
  3. Optional kann auch einen Subtitel eingeblendet werden. Dieser dient als Erweiterung der Headline und wird in Marselis Regular eingesetzt. Der Subtitel kann ebenfalls ein- oder zweizeilig sein.

1. Logo

2. Titel

3. Sub-Titel

Das Intro steht als Vorlage für die Formate 16:9, 9:16 und 1:1 zur Verfügung.

Cornerlogo

Wahlweise kann ein Cornerlogo in audiovisuellen Medien verwendet werden, das die R+V als Absender kennzeichnet. Das Cornerlogo wird innerhalb der Action Safe Zone an der oberen rechten Kante mit 80 % Deckkraft eingesetzt.

Einsatz im Online-Bereich

Im Online-Bereich und in zahlreichen Apps wird das Logo des Absenders oft automatisch im Avatar bzw. Profilbild angezeigt. In diesen Fällen ist es daher nicht zwingend notwendig, das R+V Logo auf Bewegtbild einzusetzen.

Für Anwendungen, in denen kein Profilbild oder Kennzeichnung des Absenders vorhanden ist, kann das R+V Logo engesetzt werden.

Das Cornerlogo steht als Vorlage für die Formate 16:9, 9:16 und 1:1 zur Verfügung.

Bauchbinden

Bauchbinden sind grafische Elemente, die im Filmen eingeblendet werden können und eine Trägerfläche für Texte anbieten. Sie befinden sich im unteren Drittel des Formates und dienen z. B. der kompakten Vorstellung des Sprechers oder des behandelten Themas.

Es stehen zwei Arten von Bauchbinden zur Verfügung. Beide können innerhalb eines Filmes kombiniert werden.

Alle Vorlagen für Bauchbindenvarianten sind für die Formate 16:9, 9:16 und 1:1 verfügbar.

Übergeordnete Bauchbinden

Diese plakativen Bauchbinden eignen sich für übergeornete Inhalte wie z. B. Titel eines Kapitels oder zur Vorstellung der Teilnehmer eines Interviews.

Die Texte werden auf einer dunkelblauen Trägerfläche platziert. Diese Fläche ist in der Höhe und Breite flexibel und kann sich an die Textmenge anpassen. Die Bauchbinden können entweder von der rechten oder der linken Formatseite einfließen.

Die Inhalte auf der Trägerfläche befinden sich innerhalb der Action Safe Zone.

Beispiel Format 16:9: links- und rechtsbündige Bauchbinden

Beispiel Format 9:16: links- und rechtsbündige Bauchbinden

Beispiel Format 1:1 – links- und rechtsbündige Bauchbinden

Untergeordnete Bauchbinden

Eine zurückhaltende Gestaltung der Bauchbinden ist auch möglich. Diese kompakten Bauchbinden eignen sich für z. B kurze Texte oder Untertitel eines Interviews.

Untergeordnete Bauchbinden bestehen aus zwei grafischen Elementen: eine dunkelblaue Fläche (auf dieser optionalen Fläche kann eine kurzen Überschrift eingesetzt werden) und eine weiße Fläche mit Transparenz (für kurze Copytexte und Botschaften oder Untertitel).

Um eine optimale Lesbarkeit zu gewährleisten, werden diese Bauchbinden immer linksbündig gesetzt. So wird eine natürliche Leserichtung unterstützt.

Die Inhalte auf der Trägerfläche befinden sich innerhalb der Action Safe Zone.

Beispiel Format 16:9: untergeordnete Bauchbinden

Beispiel Format 9:16: untergeordnete Bauchbinden

Beispiel Format 1:1: untergeordnete Bauchbinden

Outro

Das Outro oder Logo-Ending kann am Ende eines Filmes eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um ein sehr prägnantes Markenelement unserer audiovisuellen Kommunikation, denn das Outro enthält nicht nur unsere Logos, sondern auch ein Soundlogo.

Das Soundlogo ist eine für die R+V erstellte Komposition, die unsere Marke auditiv vermittelt und ihr einen eigenen Charakter verleiht. Es unterscheidet uns von der Konkurrenz und sorgt dafür, dass unsere Filme und Werbespots in Erinnerung bleiben.

Aufbau und Varianten

Unser Outro ist modular aufgebaut und kann je nach Anwendung unterschiedliche Elemente beinhalten. Dabei sind unser Logo mit dem Zusatz „Versicherung“, unser Claim und die dunkelblaue Hintergrundfläche fester Bestandteil. Optional können das GFG-Logo und ein Call-to-Action-Button optional eingeblendet werden.

Outro mit R+V-Logo und Claim

GFG-Logo

Call-to-Action-Button

Das Outro steht als Vorlage für die Formate 16:9, 9:16 und 1:1 zur Verfügung.

Beispiele in unterschiedlichen Formaten

Einsatz des Markenelements

Das Markenelement hilft, auch dann markenprägend zu kommunizieren, wenn die Kernmarkenelemente, wie Logo und Farbflächen nicht sichtbar sind oder sein können. Besonders in Bewegtbild macht das wiederkehrende visuelle Element, die Kommunikation prägnanter und sorgt so auf Dauer für eine höhere Wiedererkennbarkeit. Gerade, wenn es aus dem Logo heraus animiert wird.

Markenelement hebt Botschaft hervor

Markenelement hebt Bildbereich hervor

Markenelement hebt Bilddetail hervor

Markenelement als Blende für Übergänge

Intro und Outro mit Markenelement

Handelt es sich nur um kurze bis sehr kurze Teaserfilme kann das Markenelement in seiner kürzesten Form verwendet werden. Direkt als Starterblende im Intro oder als schließende Blende im Outro.

Das Markenelement wird aus dem Plus des Logos animiert
Das Markenelement wird zum Plus des Logos animiert

Der Einsatz des Markenelements soll immer sinnstiftend sein und wichtige Botschaften hervorheben oder unterstreichen. Ein rein dekorativer Einsatz ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Einsatz der Komponenten


Bei der Kommunikation in den unterschiedlichen Kanälen wollen wir möglichst flexibel im Einsatz der Komponenten sein, um bestmöglich auf die unterschiedlichen Inhalte einzugehen. Die Kommunikation von imagefokussierten Inhalten hat andere Bedürfnisse als die Kommunikation von produkt- oder faktenspezifischen Inhalten. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Komponenten und deren Verwendung in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten.

Intro mit Logo

Das R+V Logo kann sowohl in positiv auf Weiß als auch in negativ auf Dunkelblau platziert werden.
 

Titel/Subtitel

Bei Bedarf mit einem Titel in das Thema einleiten.

Corner-Logo

Das Corner-Logo kann zusätzlich eingesetzt werden, wenn der Absender (Profilbild o.ä.) nicht direkt erkennbar ist.

Footage

Das Footage kann sowohl aus Momentaufnahmen als auch aus Illustrationen, Piktogrammen, Infografiken oder typografischen Ansätzen bestehen.

Bauchbinde

Bauchbinden können den Inhalt sinnvoll untertiteln.

Outro mit Claim

Das Logo wird im Outro generell nur mit Claim verwendet.

GFG-Logo

Das Logo der Finanzgruppe kann als Abbinder platziert werden.

Call-to-action

Bei Bedarf und je nach Medium kann im Outro ein Call-to-Action platziert werden.

Markenelement mit Bildbereich

Fokus auf einen Bildbereich

Markenelement mit Bilddetail

Fokus auf ein Bilddetail

Markenelement mit Botschaft

Hervorhebung einer Botschaft

Markenelement als Blende

Übergang zu einer anderen Szene

Je nach Länge eines Films, empfiehlt sich ein angepasster Einsatz der Komponenten.

Format Videolänge Anzahl Markenelement
im Intro/Outro
Anzahl Markenelement im Content
Film Snippet < 30 Sekunden jeweils max. 1mal optional
Film kurz < 60 Sekunden jeweils max. 1mal max. 3mal
Film lang > 60 Sekunden Intr/Outro ohne Markenelement max. 6mal

 

Die Bausteine im Zusammenspiel

 

Film "Snippet"

Baukasten-Beispiel A: Schneller Einstieg in den Content ohne Intro

Baukasten-Beispiel B: Kurz-Intro mit Transition des Markenelements

Film "Kurz"

Baukasten-Beispiel A: Langes Intro mit Titel

Baukasten-Beispiel A: Langes Intro mit Titel

Film "Lang"

Baukasten-Beispiel: Wir empfehlen, ab einer Länge von 60 Sekunden immer das lange Intro und Outro zu nutzen.

Digitale Poster


Digitale Poster (auch E-Poster) werden meist im öffentlichen, nicht digitalem Raum (wie z.B. am Point-of-Sale) platziert. Sie bieten zwar mehr Raum für Inhalte, jedoch ist die Aufmerksamkeitsspanne ähnlich eingeschränkt wie bei Print-Postern. Umso wichtiger ist es, kompakt, inhaltsfokussiert, besonders markenprägend, aber nicht überladend zu kommunizieren. Wir empfehlen, als Basis für den Einsatz von Logo, Intro und Outro die Kategorie „Film kurz“ als Richtlinie zu verwenden.

Templates


Unsere Vorlagen für Bewegtbild können sowohl mit Adobe Premiere Pro als auch mit Adobe After Effects verwendet werden (kompatibel ab der Version 2020 von beiden Apps). Folgen Sie diesen einfachen Schritten, um die MOGRT-Daten (Motion Graphics Templates) erfolgreich zu laden und auszuarbeiten:

Premiere Pro
Öffnen Sie das Bedienfeld „Essential Graphics“, um Animationsvorlagen zu steuern. Laden Sie die entsprechende Templatedatei und ziehen Sie sie in eine Videospur in der Sequenz an der passende Stelle Ihres Filmes. Nach dem Hinzufügen einer Vorlage zu Ihrer Sequenz können Sie auf der Registerkarte „Bearbeiten“ des Bedienfelds „Essential Graphics“ auf die unterschiedlichen Einstellungen des Templates zugreifen.

Links: klicken Sie auf das Icon unten rechts, um eine Animationsvorlage zu laden; rechts: steuern Sie die Individualisierungsoptionen der Vorlage.

After Effects
Öffnen Sie die Animationsvorlage, indem Sie „Ablage > Projekt öffnen“ aus dem Menü auswählen. Suchen Sie das gewünschte Template auf Ihrem Rechner und öffnen es. After Effects importiert dann die Inhalte der Vorlage in die Zeitleiste Ihres Projektes.

Outro als MP4
Alternativ können Sie die Outros als MP4 in Ihre Projekte integrieren. Im Downloadbereich finden Sie unterschiedliche Varianten der Outros (mit und ohne GFG-Logo, mit und ohne Call- To-Action) für alle Formate.


Die weiteren Bewegtbildvorlagen lassen sich nicht als MP4 bereitstellen, da die
Bearbeitungsfunktion für Texte und weitere Gestaltungselemente in diesem Dateiformat nicht angeboten werden kann. Möchten Sie Intros und Bauchbinden in Ihre Filme einbinden, ist die Verfügbarkeit von Premiere oder After Effects in der Version 2020 oder höher vorausgesetzt.